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Berufsalltag - zuweilen auch erheiternd

Eine Sache der WahrnehmungGerade brühte ich mir einen Tee auf, als sich zwei neue Kolleginnen um die vierzig aus anderen Abteilungen zufällig in der Teeküche trafen und smalltalk hielten. Kollegin A. war beeindruckt und lobte Kollegin B.: "Wie Du das alles schaffst. Dein veranwortungsvoller acht-Stunden-Job, dann noch Deine drei Kinder, Mann, Haus und Garten ... Alle Achtung! Das ist ganz schön anstrengend!" Kollegin C., anfangs der fünfzig (strebte in die oberen Reihen und ist bekannt für ihre rustikale Art, sie hat weder Kinder noch Haus noch Garten) ist hinzugekommen und gibt ihre Meinung kund: "Wieso Anstrengung? Ich habe auch Mann und Hund, mit dem ich täglich Gassi gehen muss!" ... Mit wem jetzt? ...  Berufsbezeichnung - glasklar 
Eine gute Kollegin und ich aus der gleichen Abteilung unterhalten uns über die "Prominenz" und andere "Öffentliche" Personen. Dabei erwähnt meine Kollegin einen männlichen Namen. Dieser ist mir geläufig, sonst we…
Letzte Posts

Naturgewalten ...

... natürlich tritt "Frau" ihnen entschlossen entgegen !"Nina, Kind, ich freue mich sehr, dass Du hier bist." Ich wurde geherzt und ins Wohnzimmer gebeten. "Möchtest Du einen Kaffee?" "Immer gern", lachte ich. Innerhalb weniger Minuten stand der verlockende Kaffee vor uns. "Hier bitte, wenn Du magst." Meine Mutter schob die Kristallschale mit den Plätzchen näher zu mir hin. "Greif` nur zu", ermunterte sie mich. "Nina, ich möchte Deinen Rat." Die Stimme meiner Mutter klang entschieden. "Moment, ich hole gerade den Prospekt. Wo habe ich ihn nur ..." der Rest ging im Gemurmel unter. "Hab ihn wieder", freudestrahlend kam meine Mutter aus der Küche und wedelte demonstrativ mit dem Flyer. Ich wunderte mich sehr. "Was willst Du denn jetzt mit einem Baumarkt-Prospekt? Für Sommerblumen ist es zu spät und Weihnachtssterne werden noch nicht angeboten!" Ich möchte auch keine Blumen, sondern meinen…

Energiesparen, "die zweite"

Da war sie wieder, diese Geste. Schon mehrfach hatte ich sie in letzter Zeit gesehen. Automatisch kam mir das Bild von dem laufenden Jogger mit minimaler "Gruß-Geste" in den Sinn. (er hob im Vorüberlaufen mit angewinkelten Armen gerade mal Zeige- und Mittelfinger einer Hand zum Gruß an) Auch Autofahrer waren, was die Kommunikation zwischen FahrerInnen betraf, sehr kreativ. Ich möchte sogar behaupten, sie sind noch "einen Tick" cleverer als die joggende Bevölkerung. In Bezug auf das Energiesparen.Auf dem kürzesten Weg zur Bank meines Vertrauens musste ich eine verkehrsberuhigte, schmale Nebenstraße passieren. Diese war links und rechts, jeweils etliche Meter versetzt, mit einigen Ausbuchtungen versehen. Eine leichte Fahrbahnerhöhung davor zwang auch flotte FahrerInnen in einen niedrigen Gang. Zügig kam mir auf dem "Hindernis-Parcours" eine Limousine entgegen. Schnell entschied ich mich, dem Fahrer Vorfahrt zu gewähren. Ich blinkte ihn an und signalisierte …

Wer sich (zu viel) bewegt, hat (bereits) verloren

Mit dem Energieverbrauch ist es so eine Sache. Dabei meine ich nicht den täglichen Verbrauch von Gas, Wasser, Licht. Nein, ich spreche vom persönlichen Verbrauch eines jeden Menschen. Bei diesem Thema kommt mir ein konkretes Beispiel in den Sinn. Ich habe es "live" erlebt und war beeindruckt. Der Einteilung unserer Energien kommt heutzutage mehr denn je eine große Bedeutung zu. Stressige Zeiten, vor allem im beruflichen Bereich, erfordern spezielle Maßnahmen. Tunlichst zu vermeiden sind außerordentliche Aktionen, die den Energieverbrauch in astronomische Höhen treiben und in ein (vermeidbares) Burnout führen (können). Wichtige Ressourcen sollten möglichst sinnvoll eingesetzt werden. Das Vorgehen eines unbekannten Mannes ist mir dabei leuchtendes Vorbild. Meine Mutter und ich standen vor ihrem Haus. Stolz präsentierte sie mir ihren "neuen" Vorgarten. Ihr Gärtner hatte ganze Arbeit geleistet. Anerkennend hob ich den Daumen. Die ehemals üppigen Sträucher waren in Form…

Der Rosenkavalier

"Nina, komm` schnell, Überraschung!" Der Gatte zog mich aufgeregt in den Garten. "Ist das nicht toll?" Mit ausladender Gestik baute er sich vor dem neu angelegten Beet auf und sah mich Beifall heischend an. Ich betrachtete die neue Rabatte und konnte nicht wechseln. "Ein bisschen Phantasie braucht es noch. Wenn erst die Rosen ihre volle Pracht entfalten, wird es hier wie im Märchengarten", schwärmte er und strahlte mich an. Seine Begeisterung konnte ich (momentan) nicht wirklich teilen.  Der Gatte hatte seine Liebe zu Rosen entdeckt. Auch ich bin ein Rosen-Fan und die Lage des neuen Beetes war perfekt geeignet. Vom Wohnzimmer-Fenster konnten wir auf die ganze Pracht schauen, wenn sich die Rosen in voller Blüte zeigten. Mühsam versuchte ich mich zu beherrschen. Freddy hatte ganze Arbeit geleistet und jeden noch so kleinen Strauch bearbeitet. Selbst in den Bodendecker-Rosen steckten Rankhilfen. In jedem Strauch, davon hatte er gut acht gepflanzt, steckten d…